Ja, ich weis, ich war lange nicht aktiv und ich entschuldige mich hiermit. Seit dem letzten Eintrag ist viel passiert. Nach meinem Kurzurlaub in Paris, besuchte ich fuer einige Tage in Deutschland, dort angekommen war ich nicht wirklich gluecklich. Mir fehlte die berauschende Grossstadt London. Mir fehlte die Atmosphaere, die Hektik und die manchmal ein wenig stinkende Luft. Mir fehlten die Poundmuenzen, die an einem Sonntag geoeffneten Shops und die roten Doppeldeckerbus. Mir fehlte mein Leben.
Endlich wieder in Knightsbridge angekommen stand ich ohne Geld und ohne Job da. Inzwischen habe ich alles geregelt und wahrscheinlich verbringe ich im Moment die letzten 4 Wochen in der Stadt, die mich total veraendert hat. Ich glaube schon, dass man nach einem Auslandsjahr viele Dinge mit anderen Augen sieht. Sehr gluecklich bin ich, dass ich diese Moeglichkeit bekommen habe und sie auch nutze. Auch wenn einige wenige Leute denken, dass ich mein Leben falsch anpacke und ich in den Tag hineinlebe, bin ich mir sicher, die richtigen Entscheidungen gefaellt zu haben. Mitmenschen, die mich kritisieren sollen erstmal das vollbringen, was ich vollbracht habe. Allein ohne jeglichen Kontakte in ein Metropole zuziehen und dort auch das Leben zu fuehren, welches einen zum gluecklichsten Menschen ueberhaupt macht. Andere meinten letztes Jahr zu mir, dass zu einem Auslandsaufenthalt viel dazu gehoert. Ich verneinte das immer und sah es nicht als das grosse Ding an. Inzwischen bin ich schon ziemlich zufrieden mit mir und meinem Handeln. Der Harrodsjob, die oben genannte Situation und das happy life zu fuehren, kommt nicht einfach von so. Aber ohne Menschen in der Heimat, die mich all die Zeit unterstuetzen, mir Mut zu sprechen und einfach unglaublich gute Freunde sind, die mich aufheitern, Dinge fuer mich aus Deutschland erledigen und mir einfach zuhoeren, waere ich sicherlich nicht so stark. Denen, und ich glaube, die jenigen wissen, wer gemeint ist, bin ich fuer Ewigkeiten dankbar. Dank ist gar keine richtige Bezeichnung dafuer. Ich bin viel mehr als dankbar, ich liebe diese Menschen.
Die Zeit in London hat mir bewiesen, dass es wert ist, fuer einen Traum zu kaempfen und das es moeglich ist, einen Traum zu leben. Ich lebe meinen Traum. Ich lege allen ans Herz, das im Leben zu verfolgen, was einem wichtig ist. Und falls es schief geht, es gibt immer ein zurueck. Ein zurueck in dem Menschen warten, die einen lieben.
Am Schluss moechte ich noch meiner Anett (aus L.) gedenken. Du bist ganz oft in meinem Koepfchen und ich hoffe, dass du diese schwere Zeit ueberstehst. Drueck dich ganz fest! Ausser die liebsten Gruesse an das wunderschoene Nemt, moechte ich auch meiner Maya sagen, dass ich mich sehr auf deine Rueckkehr freue. Du warst viel zu lange weg! : )
Im very proud of ALL THESE THINGS I HAVE DONE….





